Excel – Sekundärachse

Eine Sekundärachse ist eine zweite Achse in einem Diagramm. Sie brauchen das, wenn die Zahlen sehr weit auseinanderliegen: Einzelwerte für Städte, die alle unter 1.000 sind und Gesamtwerte für Länder, die alle weit über 10.000 liegen. Dann können Sie die kleinen Werte für die Städte kaum noch ablesen und die großen Werte schweben irgendwo an der Decke.

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Hier sieht man das deutlich: Werte unter 1000 sind irgendwie “unter 1000” – aber ob das 600 oder 800 oder 400 sind … das kann man nicht mehr abschätzen.

Besser ist es so:

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Die Zahlen für die Städte können jetzt besser abgelesen werden, sie werden auf der linken Achse (der primären Vertikalachse) dargestellt. Das Gesamtergebnis wird links auf sekundären Vertikalachse angezeigt.

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Erinnern Sie sich noch an die Merkhilfe zu “Vertikal” und “Horizontal”?

Wenn nicht, dann können Sie hier Ihr Gedächtnis auffrischen.

Wie kommt es jetzt dazu, dass sich zum einen das Gesamtergebnis als Linie zeigt und zum anderen auf der zweiten Achse abgelesen werden kann?

  1. Markieren Sie die Datenreihe für das Gesamtergebnis und rufen Sie auf “Diagrammtools |  Entwurf | Diagrammtyp ändern”. Wählen Sie als Diagrammtyp “Linie”.
  2. Lassen Sie die Datenreihe markiert und gehen Sie zu “Diagrammtools | Layout | Auswahl formatieren”.
  3. In der ersten Kategorie “Reihenoptionen” wählen Sie “Sekundärachse”.

Jetzt haben Sie zum einen eine Linie, zum anderen eine zweite Achse. Die ist aber meistens noch nicht ganz passend. Excel ermittelt den Anfangs- und Endpunkt anhand der Zahlen selber – was nicht immer sehr lesbar ist.

Bleiben Sie auf “Diagrammtools | Layout” und klicken Sie auf “Achsen | Vertikale Sekundärachse”. Geben Sie als Minimum einen sinnvollen Wert ein. Was “sinnvoll” ist entscheidet sich anhand der Werte – bei mir war es sinnvoll, mit 3000 zu starten. Vermutlich wäre 4000 auch ok gewesen, ich wollte aber ganz gerne eine Lücke zwischen den Säulen und der Linie.

Das gleiche muss man eventuell noch für die primäre Sekundärachse machen – hier geht es aber darum, den sinnvollen Maximalwert zu bestimmen. Ich habe mich für 2000 entschieden.

Probieren Sie beide Werte aus, bis Sie ein zufriedenstellendes Ergebnis bekommen.

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