Teilen oder nicht teilen?

Ich unterstütze Stoppt-Hasspropaganda und Mimikama: Zuerst denken, dann klicken!

Warum? Weil ich das gedankenlose Teilen und Weiterverbreiten von Hetz- und Hassmeldungen widerwärtig finde. Manches kommt sehr dumm und brutal daher, anderes ist subtiler und nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Darum: Bevor ich einen Bericht weiterverteile oder auch nur mit einem “like” aufwerte, prüfe ich den Wahrheitsgehalt. Stimmt das überhaupt, was da behauptet wird? Wer ist der Verursacher der Meldung und lässt sich die Geschichte in anderen Medien auch finden? Mimikama ist dabei meine erste Anlaufstelle.

Es darf nicht sein, dass völlig aus der Luft gegriffene Anschuldigungen gegen einzelne Menschen oder gegen ganze Gruppen ungeprüft “geliked” und verteilt werden. Es darf auch nicht sein, dass zu Selbstjustiz aufgerufen wird – in keiner Form.

Gewalt, Hass und Intoleranz haben weder auf meinem Facebook-Account noch in meinem realen Leben etwas verloren.

Es kann sich auch jeder sparen, mich darüber aufklären zu wollen, wie schrecklich die Entwicklung mit Religion XYZ oder Staat ABC oder Bevölkerungsgruppe 123 ist.
Ja – es ist alles schrecklich.
Fußballfans prügeln andere zu Tode, Rentner gehen mit dem Gewehr auf ihre Nachbarn los, betrunkene Autofahrer fahren unschuldige Menschen tot. Ja, das ist schrecklich.
Dennoch ist das kein Grund, alle Rentner, alle Autofahrer, alle Fußballfans, alle Anhänger von XYZ, alle Bewohner von ABC und alle Menschen der Gruppe 123 zu stigmatisieren und mit Hass zu verfolgen.

Dazu gibt es bei Mimikama einen sehr guten Artikel: Moderne Hexenjagd

Stoppt-Hasspropaganda

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