PowerPoint – Foliengröße

In den nächsten Tagen erscheinen viele Artikel als “Nachlese” zu den Trainertagen in Luzern.

Susanne Walter und Ute Simon haben auf den Trainertagen gezeigt, welche Probleme bei der Übernahme von Folien aus einer Präsentation in die andere auftreten können. Unter anderem war auch ein Thema, ob man von 4:3 auf 16:9 oder 16:10 umstellen kann. Der Befehl findet sich in “Entwurf | Seitenlayout”.

Dabei gab es einen supertollen Tipp aus dem Teilnehmerkreis, dass man in XML die Umstellung 4:3 auf 16:9 machen kann, ohne dass zu Verzerrungen kommt. Auf die Idee ist noch keiner von uns gekommen und wir waren wie elektrisiert. Aber dazu morgen mehr.

Zuerst einmal: Was passiert, wenn wir das Folienformat wechseln?

Das über viele Jahre gebräuchliche Format 4:3 ist 25,4 cm breit und 19,05 cm hoch.

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Weit verbreitet seit einiger Zeit ist 16:9 – ebenfalls 25,4 cm breit, aber 14,29 cm hoch. Seit kurzem wird auch 16:10 verwendet – mit ebenfalls 25,4 cm Breite, aber einer Höhe von 15,87 cm. Zu den Berechnungen können Sie weiteres im Lexikon lesen.

Die Breite ist also immer gleich geblieben, aber die Höhe reduziert sich. Nicht nur für die Folien! Das gilt ebenfalls für alle Elemente auf den Folien. Ausgangspunkt war hier eine Präsentation 4:3, die dann auf 16:10 bzw. 16:9 geändert wurde. Die Breite der Elemente bleibt gleich, die Höhe reduziert sich.

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Umgekehrt würden alle Elemente höher werden, wenn man die Präsentation zuerst in 16:9 erstellt und dann in 4:3 ändert. Die Breite von 7 cm bleibt wieder bestehen, aber die Höhe ändert sich auf 9,33 cm (bei 16:9) bzw. auf 7,78 cm (bei 16:10).

Wenn Sie bis PowerPoint 2010 in einer bestehenden Präsentation die Seitenmaße ändern, werden alle bereits gezeichneten Elemente in der Höhe verändert. Das Resultat ist eine Verzerrung.
Ab PowerPoint 2013 bekommen Sie ein weiteres Format, das Sie über “Entwurf | Foliengröße” erreichen. Es heißt “Breitbild (16:9)” und hat die gleiche Höhe von 19,05 wie die 4:3-Folie, aber eine Breite von 33,867 cm. Dieses Format ist Standard bei PowerPoint 2013. Verzerrungen kommen hier nicht vor, PowerPoint bietet Ihnen zwei Varianten des Umwandelns an. Ich habe das hier kurz beschrieben.

Aber zurück zu PowerPoint 2010 und älter. Das Wechseln des Seitenlayouts am lebenden Objekt ist also mit Verzerrungen verbunden. Grafiken müssen neu eingefügt und alle Objekte neu platziert und ausgerichtet werden.

Das ist nicht notwendig, wenn man das Seitenformat über XML ändert. Das gibt es am Dienstag im Blog – morgen ist erst mal wieder ein Quiz an der Reihe. Es geht um Nummerierungen in Word. Montag gibt es wieder die Auflösung dazu und am Dienstag dann die Fortsetzung dieses Blogs. Bleiben Sie dran, die Fortsetzung folgt 😉

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